Dränmatten

Dränmatten sind geosynthetische Verbundstoffe, die vorwiegend bei Brückenwiderlagerwänden, Tunneln, im Straßen- und Deponiebau zur Entwässerung oder als Gasdrainmatte eingesetzt werden. Sie verfügen über eine hervorragende Ableitkapazität selbst bei geringem Gefälle und schützen zugleich die Abdichtungskomponenten. Die Sickerkörper können aus Gitternetzen, Noppenbahnen, strukturlosen Wirrgelegen sowie Wirrgelegen in Wellenstruktur o. ä. bestehen. Ober- und unterhalb des Sickerkörpers sind filterstabile Vliesstoffe angeordnet. Sie sind einfach und kostengünstig zu verlegen und ersetzen durch Ihre geringe Aufbauhöhe (ca. 1 cm) eine andernfalls erforderliche mineralische Dränschicht mit einer Stärke zwischen 30 – 50 cm. Ein hydraulischer Nachweis (Dränleistung) von Drainagematten kann gemäß GDAE2-20 geführt werden.